Samstag, 16. Dezember 2017

Quentin Quencher | Dämliche Labels wie SolarFood

Quentin Quencher | Dämliche Labels wie SolarFood
Ich bin kein Markenfetischist, oft greife ich im Supermarkt zu Billigprodukten, mit ein paar Ausnahmen. Nutella muss Nutella sein, und nicht irgendeine Kopie. Beim Kaba das gleiche, oder beim Mineralwasser. Dann gibt es noch ein paar Ausschlusskriterien. Steht da irgendetwas von Bio oder Fairtrade drauf, kaufe ich es nicht. Kürzlich rief ich nach einem Mitarbeiter des örtlichen REWE, um ihn darauf aufmerksam zu machen, dass nur Bio-Ingwer im Gemüseregal sei, ich aber prinzipiell kein Bio kaufe, und ich mich nach Alternativen umsehen müsse, was bedeutet, dass ich die anderen benötigten Dinge auch dann dort kaufe.

Nun kommt noch ein Label hinzu, was bewirkt, dass ich die damit gekennzeichneten Produkte nicht kaufe: SolarFood. Diesmal traf es das Mineralwasser Ensinger. Normalerweise ist dies unser Standartwasser zu Hause. In der Glasflasche natürlich, ich mag diese PET-Flaschen nicht, vielleicht bilde ich es mir ein, aber mir schmeckt das Wasser aus solchen Flaschen nicht. Nun steht beim Ensinger-Wasser 'SolarFood' drauf, was auch immer dies bedeuten soll. Im Produktionsprozess wird großen Wert auf eine umwelt-, klima- und ressourcenschonende Herstellungsweise gelegt, so schreiben sie jedenfalls. Mir geht dieses Gesülze derartig auf den Wecker, und als ich dann auch noch las, dass sich Ensinger irgendwie gegens Fracking positioniert hat, wurde mir klar, dass ich deren Produkte nur noch mit spitzen Fingern anfasse, und die mir hinterher gründlich wasche. In den Einkaufswagen kommt es mir definitiv nicht mehr.

Nun habe ich Schönrain-Quelle gekauft, das wird gleich um die Ecke, in Reutlingen, abgefüllt, und muss fest stellen, es ist auch ganz lecker, kostet weniger als die Hälfte als Ensinger, und trägt vor allem keines dieser dämlichen Labels.

Der Beitrag erschien zuerst in dem Blog Glitzerwasser, hier.

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