Mittwoch, 11. Dezember 2019

Gesellschaft

  • 30.04.2015
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    Zusammen sind wir stark

    Autismus ist nur wenigen zugänglich. Einige erinnern sich vielleicht noch an "Rain Man". In diesem Kinoerfolg sah man aber nur die Oberfläche. Autismus besitzt viele Facetten. Autismus entwirft völlig andere Normen und verursacht bei eher genormten Menschen Unsicherheit oder auch harsche Reaktionen. BFT erreichte die Bitte, einen selbst komponierten Song eines Vaters zu veröffentlichen, um etwas mehr Verständnis bei den Menschen zu entwicklen. Sein an Autismus erkranktes Kind erfährt viel Liebe....

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  • 30.04.2015
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    Politiker fordern Frauenquote bei Straßennamen: Wie wärs mit "Feministinnen-Weg"?

    Eine Glosse von Matthias Heitmann. Nach einem Bericht der Bildzeitung fordern Politiker nun auch eine Frauenquote für Straßen. Dieser Forderung liegt ein grundlegendes Missverständnis zugrunde: Denn ob man es glaubt oder nicht – Straßen sind grundsätzlich weiblich. Nur wenn sie – wie auf dem Foto im verlinkten Artikel – als “Weg” ausgewiesen sind, sind sie männlich. Das scheint ihnen allerdings mehrheitlich schnuppe zu sein. Ich habe jedenfalls noch nie gesehen, dass Straßen “auf die Straße” ge...

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  • Unstatistik des Monats: 
Schlachtfeld Straße – Regionale Meldungen zur Verkehrsstatistik

    Die Unstatistik des Monats April sind die zahlreichen Meldungen in regionalen Medien zur Entwicklung der Verkehrstoten im Jahr 2014. So meldete die BZ Berlin am 29. April unter Hinweis auf den Verkehrssicherheitsreport der DEKRA: „Die Berliner werden im Straßenverkehr immer aggressiver. Die Folge: 40 Prozent mehr Verkehrstote in Berlin.“ Ein paar Tage zuvor meldete der Tagesspiegel unter Verweis auf das Statistische Bundesamt „In Berlin sind in den ersten beiden Monaten des Jahres 2015 insgesamt...

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  • Gerechtigkeit - Wenn der Staat alles hat?

    „Wenn keiner mehr was hat, und der Staat hat alles: Diesen Zustand nennt man „“Gerechtigkeit“. … Dazu fällt mir eine Studie ein, von der ich mal gelesen habe. Leute werden gefragt, was ihnen lieber ist: Möglichkeit eins, sie kriegen 5.000 Dollar im Monat geschenkt, ihr Nachbar aber kriegt 10.000. Möglichkeit zwei, sowohl der Befragte als auch sein Nachbar bekommen 3000. Letzteres findet eine Mehrheit besser. Ich glaube, ich würde lieber die 5.000 nehmen. Ich bin wirklich ein asoziales Monstrum....

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  • Nicht lächeln beim Oralsex

    „Die Attraktivität der Linken machte lange ihr ungebrochener Fortschrittsoptimismus aus. Die Welt von morgen war grundsätzlich eine bessere Welt, in der alle Hindernisse und Zwänge beseitigt schienen. Nichts sollte einen mehr einengen können, nicht Biologie, Herkunft oder Geschlecht. Auf der Seite der Konservativen hat man an diese Schicksalsverneinung nie geglaubt, aber das führte in den Kulturkämpfen der Siebziger- und Achtzigerjahre auch in die Defensive. Der einzige Bereich, in dem sich die...

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  • Der moralische Kompass ist kein Argument

    „Die Vorstellung, dass man durch Wissen und Erkenntnis zu einem angemesseneren moralischen Urteil gelangen könnte, ist den meisten Menschen völlig fremd. Schließlich ist es ja auch viel einfacher, von der Moral zum Wissen zu gelangen als umgekehrt, egal ob es sich um Kriege, Gentechnik oder Windkraft handelt. Moralische Urteile fällt man am besten im luftleeren Raum der Unkenntnis, dadurch bleiben sie in ihrer Reinheit erhalten.“ Libera

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  • Warum bringt sich die Wirtschaft selbst so in die Defensive?

    „Wie soll ein Unternehmen unter Druck gesetzt werden, das nicht jedem Empörten den Gefallen tut, ihm eine existenzielle Bedeutung für das eigene Fortbestehen zuzubilligen. Dementsprechend schnell ging den Empörten die Puste aus. Interessant an diesem Fall ist aber nicht nur, dass ein Shitstorm in kürzester Zeit durch eine selbstbewusste Reaktion unterbunden wurde, sondern dass die anderen Kunden sich auf die Seite des Unternehmens stellten und viele potenzielle neue Kunden erst durch diese Akti...

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  • Feminismus als „Charityaktion“

    Das Recht, nach individuellem Glück zu streben, steht in der amerikanischen Verfassung, doch leider nicht im Grundgesetz, bei uns darf man nur fürs Glück aller kämpfen – und wehe, das individuelle Glück steht dem Goldenen Kalb im Wege, das da Gleichheit heißt. Denn darum scheint es auf denkbar phantasielose Weise nur noch zu gehen, schaut man sich die Debatte um den berühmten „Gender Pay Gap“ an, gegen den alljährlich am „Equal Pay Day“ demonstriert wird. Laut Statistischem Bundesamt verdienen F...

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  • 23.04.2015
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    Perücken-Urteil: Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Haare

    Das Bundessozialgericht in Kassel hat entschieden, dass die Krankenkassen gesunden Männern mit Glatze keine Toupets bezahlen müssen. Gut so, findet Matthias Heitmann. Die Richter des dritten Senats Bundessozialgerichts in Kassel räumten in ihrer gestrigen Entscheidung zwar ein, dass im Falle eines krankhaften und vollständigen Haarausfalles, der auch Brauen, Wimpern und Bart beträfe und somit eine entstellende Wirkung habe, Krankenkassen männlichen Patienten Perücken bezahlen müssten. Der üblic...

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  • Bin ich schön?

    Sogar Ästhetik und Attraktivität lässt sich berechnen. „Die Vermessung der Welt“ nicht von Daniel Kehlmann, sondern „Die Vermessung der weiblichen Brust“ von britischen Wissenschaftlern. Ernster Hintergrund (Tumore), Ergebnisse, die überraschen, und eine Homepage zum Selbsttest für alle neugierigen Frauen. Dazu muss sich die Weiblichkeit nur noch mit Mathe und Vermessungswesen anfreunden. ;-) Libera

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