Samstag, 04. April 2020

Feminismus als „Charityaktion“

Feminismus als „Charityaktion“
Das Recht, nach individuellem Glück zu streben, steht in der amerikanischen Verfassung, doch leider nicht im Grundgesetz, bei uns darf man nur fürs Glück aller kämpfen – und wehe, das individuelle Glück steht dem Goldenen Kalb im Wege, das da Gleichheit heißt. Denn darum scheint es auf denkbar phantasielose Weise nur noch zu gehen, schaut man sich die Debatte um den berühmten „Gender Pay Gap“ an, gegen den alljährlich am „Equal Pay Day“ demonstriert wird. Laut Statistischem Bundesamt verdienen Frauen hierzulande im Schnitt 22 Prozent weniger als Männer. Das wäre eine schreiende Ungerechtigkeit, stimmte es denn so. Schaut man jedoch genauer hin, liegen dieser Schere nicht Ungerechtigkeit und Unterdrückung zugrunde, sondern die unterschiedlichen Entscheidungen von Menschen, die unterschiedliche Vorstellungen von Glück haben. Der Unterschied schmilzt auf, je nach Berechnung, zwei bis sieben Prozent, wenn man diese Entscheidungen berücksichtigt.

Libera

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